| Speed-Segeln VO 60 und ORMA 60 |
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DatenLänge: 19,50 Meter Breite: 5,25 Meter Tiefgang: 3,82 Meter Gesamtgewicht: 13,5 Tonnen Masthöhe: 26 Meter Segelfläche: max 500 m², davon Gennaker 300 m² Erreichte Höchstgeschwindigkeit: 34 Knoten.
Ablauf SegeltagSie finden sich um 9:30 Uhr in der Lounge der Racing-Basis am Rostocker Stadthafen ein. Hier erhalten Sie wetterfeste Kleidung und können sich wetterunabhängig umziehen. Gegen 10 Uhr ist es soweit - Sie können an Bord gehen. Auf dem Weg nach Warnemünde weist Sie die professionelle Crew in das Schiff ein. Gegen 10:45 Uhr passieren Sie die Leuchttürme von Warnemünde. Das Abenteuer kann beginnen. Die Segel werden gesetzt und Sie nehmen je nach Wind und Wetter Kurs auf Dänemark oder Kühlungsborn. Nach einem Segeltag mit den VO werden Sie gegen 16 Uhr von der die malerische Silhouette von Warnemünde begrüßt. Sie passieren die Mole und lassen auf dem Weg in den Stadthafen den unvergesslichen Tag bei einem Absacker Revue passieren. Gegen 17 Uhr sind Sie wieder im Stadthafen. Beim Trimaran-Segeln kehren Sie nach ca. 5 Stunden zurück.
SicherheitDie Sicherheit der Gäste und des Schiffes steht an erster Stelle. Die Schiffe sind mit umfangreichen Sicherheitsrüstungen ausgestattet und von der See-Berufsgenossenschaft abgenommen. Als Ausbildungsschiffe unterliegen sie regelmäßigen strengen Kontrollen. Jeder Segler bekommt eine Rettungsweste und einen Lifebelt. Das Schiff wird von einem professionellen Skipper und einer Crew von 2 bis 3 professionellen Seglern geführt, die das Schiff auch allein ohne Mithilfe der Gäste segeln können. Für den in der Saison sehr seltenen Fall von Sturm über 8 Bft kann der Törn durch den Skipper im Interesse der Gäste auf einen anderen Tag verlegt werden. Die Schiffe sind für weltweiten Einsatz bei härtesten Wetterbedingungen ausgelegt.
Termine für EinzelbucherFür Einzelbucher gibt es Termine in der Sommersaison ca 2 Monate im Voraus. Sie können zunächst einen Gutschein buchen, den Sie später einlösen. Über die möglichen Termine werden Sie regelmäßig informiert.
Was muss ich mitbringen?Die Segler müssen mindestens 14 Jahre alt und in normaler körperlicher Verfassung sein. Bitte bringen Sie Schuhe mit rutschfesten abriebfesten möglichst hellen Sohlen sowie warme Kleidung, ggf. Schal, Mütze und Handschuhe, Sonnenbrille und Sonnencreme mit. Auf dem Schiff erhalten Sie ein Lunchpaket.
Sie haben die Wahl:
Buchungsanfrage für Gruppen Mitsegeln für Einzelbucher
Über das Volvo-Ocean Race
Wie alles begannDie Legende wurde in einem Pub in Southampton geboren. 1972 kreierte die königliche Marine Segel-Association gesponsort vom britschen Brauerei-Imperium Whitbread das Whitbread-Round-the-World-Yacht-Race. Am 8. September 1972 liefen in Southampton 17 Yachten aus 7 Nationen zur längsten Regatta der Welt aus. Dabei waren die unterschiedlichsten Bauarten wie die 1936 gebaute legendäre deutsche Yacht Peter von Danzig und die noch während des Rennes von der Crew verzweifelt montierte Burton Cutter aus Großbritannien. Unter den Aktiven waren so erfahrene Bauwassersegler, wie der britische Weltumsegler Chay Blyth, Studenten vom Akademischen Segelverein in Hamburg, Werftarbeiter aus Gdansk ohne Segelerfahrung auf der polnischen Yacht Otago und die französiche Segellegende und geniale Yachtkonstrukteur Eric Tabarly. Die französichen Lebenskünstler auf der Kriter ließen sich zu jeder Mahlzeit einen ordentlichen Schluck guten Weines munden, die Crew der luxuiösen Yacht des 50jährigen mexikanischen Millionärs Ramon Carlin genoss wegen der Kühltruhen an Bord Mahlzeiten aus frischem Fleisch, beklagte sich jedoch, dass sie wegen der Alkoholabstinenz des Skippers nur 6 Flaschen Wein am Tag genehmigt bekam und der Brite Aislie ließ die von Guiness gesonsorten 1500 Dosen lieber zunächst im Hafen zurück. Es dauerte nicht lange, bis die Segler die ganze Wucht und Karft des Ozeans zu spüren bekamen. Ohne moderne Navigationshilfen, ausgerüstet mit Sextanten, jeder Menge Mut und Gottvertrauen wussten viele Crews die meiste Zeit über kaum wo sie sich befanden. Heftige Stürme und riesige Wellen forderten Ihre Opfer. Lifebelts waren zwar bekannt, man segelte jedoch überwiegend ohne Sicherung. 3 Segler fanden bei Stürmen den Tod im eisigen Meer. Tabarlys Yacht brach während der 4 Etappen gleich zweimal der Mast. Monotonie, Enge und härteste Bedingungen ließ in mancher Crew die Stimmung an die Bounty erinnern. Nach 144 Tagen lief die GBII des Briten Blyth am Osterdonnerstag 1973 in Southampton mit neuem Weltrecord für eine Erdumsegelung ein. Das Rennen hatte neue Maßstäbe für den Segelsport gesetzt.
Die jüngsten RennenSeitdem kämpfen die Crews alle 3 Jahre um den Titel - seit 2001 mit neuem Sponsor Volvo unter dem Namen Volvo Ocean Race. Hochprofessionelle Teams und High-Tech-Yachten ermöglichen 24-Stunden-Etmale von mehr als 1000 km. Vielen Seglern ist das Rennen 2001/2002 besonders gut im Gedächtnis. Jenes Race wurde durch die unter deutscher Flagge laufende Illbruck mit einem spektakulären Zieleinlauf in Kiel gewonnen. Das Team von John Kostecki segelte auf 4 von 7 Etappen siegreich und gewann als erste Yacht unter deutscher Flagge die härteste Segelregatta. Zum Rennen 2008-2009 starteten am 4. Oktober 2008 8 Racing-Yachten des Typs "Volvo Open 70" in Alicante mit Kurs Kapstadt. Die Profi-Teams aus jeweils 11 Seglern kämpften mit unbedingtem Siegeswillen. Von Kapstadt ging es über Kochi und Singapore nach Qingdao. Am 14.02. startete das Feld zur längsten Etappe - 12.300 Seemeilen um Kap Horn nach Rio de Janeiro. Weiter über Boston, Galway, Marstrand und Stockhom nach Sankt Petersburg. Nach 127 Tagen auf 10 Etappen über fast 40.000 Seemeilen - 70.000 km unter härtesten Bedingungen mit oft nassen Klamotten auf engstem Raum und selten mehr als 3 Stunden Schlaf lief die spanische Telefonica Black am 27.06.2009 als Erste ins Ziel ein. Der Gesamtsieg des Rennens um die Welt ging an das Team Ericsson 4 vor Puma.{tabs} |
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